In der Gerüchteküche und auf Portalen wie Transport Online kursieren gerade Bilder eines Mercedes-Erlkönigs mit der Aufschrift „1.100 km“.
Doch bevor du jetzt denkst, Mercedes hätte ein physikalisches Wunder vollbracht: Die 1.100 km beziehen sich auf die Gesamtstrecke einer Testfahrt von Stuttgart nach Rom, die der kommende Mercedes VLE mit Bravour gemeistert hat.
Warum das trotzdem eine Revolution ist
Die Schlagzeile ist zwar ein bisschen „Clickbait“, aber die technischen Daten dahinter sind für uns E-Camper absolut wegweisend. Die Testfahrt zeigt nämlich, wie effizient die neue Van.EA-Plattform wirklich ist:
- Nur zwei Ladestopps: Für die fast 1.100 km lange Strecke über die Alpen mussten die Testfahrer nur zweimal 15 Minuten an die Ladesäule. Das ist fast so schnell wie ein kurzer Boxenstopp beim Diesel.
- 800-Volt-Power: Dass zwei Stopps von je 15 Minuten ausreichen, um über 1.000 km zu bewältigen, beweist die Überlegenheit des 800-Volt-Systems. Während du dir einen veganen Snack zubereitest oder kurz die Beine vertrittst, drückt der VLE hunderte Kilometer Reichweite in den Akku.
- Realistische Reichweite: Experten schätzen die reine Reichweite pro Ladung auf ca. 450 bis 500 km. Das ist der „Sweetspot“ für entspanntes Reisen ohne unnötiges Batteriegewicht.
Wendigkeit für enge Bergpässe
Neben der Reichweite hat Mercedes bei diesen Testfahrten auch die neue Hinterachslenkung unter Beweis gestellt. Auf den kurvigen Passstraßen der Alpen und in den engen Gassen Roms lässt sich der große Van so agil bewegen wie ein Pkw. Für uns Camper bedeutet das: Auch abgelegene Stellplätze in den Bergen oder enge Küstenstraßen verlieren ihren Schrecken.
Ein starkes Signal für 2026
Dass Mercedes diese Tests so offensiv zeigt, unterstreicht den Optimismus für den Serienstart im März. Es zeigt uns: Die Technik ist reif, sie ist robust und sie ist bereit für echte Abenteuer. Wir sind nicht mehr weit davon entfernt, dass die „Reichweitenangst“ endgültig in den Geschichtsbüchern verschwindet.
